Vorwärtswandler
Eine Art von nicht-resonantem Konverter. Die Anzahl der Schaltelemente ist mehrschaltig, das Oszillationsverfahren ist fremderregt, und das Steuerungsverfahren ist PWM. Es handelt sich um einen isolierten Konverter mit einem Transformator zwischen Primär- und Sekundärseite. Er wird hauptsächlich als AC-DC-Konverter eingesetzt. Die Struktur entspricht einem Abwärtswandler, dessen Primär- und Sekundärseite durch einen Transformator isoliert sind. Das grundlegende Betriebsverhalten ist identisch mit dem eines Abwärtswandlers: Durch Veränderung der Pulsbreite bei Schwankungen der Eingangsspannung wird die Ausgangsspannung konstant gehalten, wodurch eine Konstantspannungsversorgung realisiert wird. Auf der Sekundärseite wird die Ausgangsspannung mithilfe einer Drosselspule auf ihren Mittelwert gleichgerichtet. Die Struktur entspricht zudem einem Flyback-Konverter mit zusätzlicher Drosselspule. Obwohl viele Wicklungen erforderlich sind, weist er aufgrund seines hohen Wirkungsgrades vergleichsweise gute Hochfrequenz-Schalteigenschaften auf. Da ein Transformator integriert ist, kann durch das Übersetzungsverhältnis eine höhere Spannung als die Eingangsspannung ausgegeben werden. Beim Ausschalten des Schalters tritt eine hohe Rückschlagspannung auf, sodass Maßnahmen wie ein Snubber erforderlich sind, um die am Schalter anliegende Spannung unterhalb der Durchbruchspannung zu halten. Er wird häufig als Stromversorgung mit kleiner bis großer Leistung in allgemeinen elektrischen und elektronischen Geräten eingesetzt, insbesondere für höhere Leistungen als bei Flyback-Konvertern.