Effizienz
In einer Stromversorgungsschaltung bezeichnet der Wirkungsgrad den Anteil der abgegebenen Leistung an der Eingangsleistung abzüglich der Verluste. Er wird durch folgende Formel dargestellt.
(Ausgangsleistung/Eingangsleistung) x 100 (%)
Je geringer die Verluste wie z.B. Widerstandsverluste sind, die bei der Umwandlung der Eingangsspannung entstehen, desto hoeher ist der Wirkungsgrad. Er ist einer der wichtigsten Kennwerte zur Beurteilung der Leistung einer Stromversorgungsschaltung, und ein hoher Wirkungsgrad ist wuenschenswert. Da die Verluste letztlich in Waerme umgewandelt werden, koennen bei niedrigem Wirkungsgrad Massnahmen zur Waermeabfuhr wie z.B. Zwangskuehlung erforderlich sein. Mit der zunehmenden Verbreitung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern schreitet die Effizienzsteigerung von Stromumwandlungsschaltungen wie z.B. Leistungsumrichtern voran. Im Hinblick auf eine zukuenftige dekarbonisierte Gesellschaft wird eine weitere Steigerung des Wirkungsgrads von Stromumwandlungsschaltungen gefordert.