Elektrostatische Festigkeit

Dies bezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegen statische Elektrizität, mit der Stromversorgungsschaltungen und ähnliche Komponenten ohne Ausfall weiterhin ordnungsgemäß funktionieren können.
Die Ursachen statischer Elektrizität lassen sich in drei Fälle einteilen: Entladung durch Kontakt, wenn der menschliche Körper oder Kleidung elektrostatisch aufgeladen sind; Entladung von anderen aufgeladenen elektrischen oder elektronischen Geräten; sowie Aufladung, die durch das Gerät selbst verursacht wird. Zur Untersuchung der elektrostatischen Festigkeit gibt es Prüfungen zur elektrostatischen Zerstörung, wobei für jede der drei oben genannten Ursachen entsprechende Prüfverfahren vorgesehen sind. Zur Darstellung der elektrostatischen Festigkeit bei Einwirkung statischer Elektrizität von außen, beispielsweise vom menschlichen Körper oder von anderen elektrischen bzw. elektronischen Geräten, gibt es die folgenden zwei Methoden. Die Angabe erfolgt als Spitzenwert einer Impulswelle, mit der die zulässige statische Elektrizität wiederholt angelegt wird.
(1) Elektrostatische Festigkeit im Betrieb
Der obere Grenzwert, bei dem der ordnungsgemäße Betrieb fortgesetzt werden kann, wenn bei Nenneingangsbedingungen der Stromversorgungsschaltung an einem beliebigen Teil des Gehäuses statische Elektrizität angelegt wird.
(2) Elektrostatische Festigkeit bei Lagerung
Der obere Grenzwert, bei dem keine Fehlfunktion oder Zerstörung auftritt, wenn bei ausgeschaltetem Eingang der Stromversorgungsschaltung (im nicht betriebenen Zustand) an einem beliebigen Teil der Außenfläche des Gehäuses einschließlich der Ein- und Ausgangsanschlüsse statische Elektrizität angelegt wird.

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