Einschaltstrom
Beim Einschalten eines Netzgerats fließt aufgrund des Ladestroms der im Gerat befindlichen Kondensatoren ein hoherer Strom als im Normalbetrieb. Durch das Ubergangsverhalten nimmt der Stromwert mit fortschreitender Aufladung der Kondensatoren ab und stabilisiert sich nach vollstandiger Aufladung auf dem Normalwert. Der Maximalwert des Eingangsstroms im Zeitraum vom Einschalten des Netzgerats bis zum Erreichen des stationaren Zustands wird als Einschaltstrom bezeichnet. Da der Einschaltstrom negative Auswirkungen auf das Netzgerat haben kann, ist es in vielen Fallen mit einer Schutzfunktion ausgestattet, die den Eingangsstrom beim Einschalten begrenzt.